Eine Künstlerin für sich

Die Ostschweizer Musikerin und Lyrikerin Olga Diener (1890-1963) komponierte 76 Werke und schrieb unzählige Gedichte, doch kaum etwas davon gelangte an die Öffentlichkeit. Ihr Rückzug in die eigene Welt, das Frauenbild ihrer Zeit und die Katastrophen des 20. Jahrhunderts standen ihr im Weg. Ihr unverkennbares und zeitloses Œuvre glühte aber auch nach ihrem Tod weiter – selbst als es jahrzehntelang unbeachtet im Archiv lag. Mit dieser Website möchten wir es für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Olga Diener, ca. 1935 vor ihrem Landhaus «Belrapeire» in Altnau TG © Diener

Olga Diener, ca. 1935 vor ihrem Landhaus «Belrapeire» in Altnau TG © Diener

Die Schweiz im Frühling 1963, ein langer Winter taut allmählich auf. Europa wurde von einer historischen Kältewelle erfasst, die Schweiz flächendeckend eingeschneit, ihre Seen zugefroren. Die «Seegfrörni» boten neuen Freiraum für Schlittschuhfahrten, Gesellschaftsspiele und Seeüberquerungen zu Fuss. Kurz: ein Jahrhundertereignis. Eines, dem Olga Diener nur noch aus der Ferne beiwohnen konnte. An der Seeblickstrasse in St. Gallen neigte sich das Leben der Musikerin und Dichterin in diesen Tagen dem Ende zu. Spricht man ihre Verwandten (Grossnichten und Grossneffen) heute auf ihre Erinnerungen an die Zeit an, fallen die Antworten spärlich aus. Wie «Tante Olgi» ihre letzten Tage verbracht hat, ist rätselhaft. Wie so vieles bei dieser eigenwilligen Künstlerin.

Weltkrieg, ein früher Tod und zwei Heiratsversuche

Olga Diener kam 1890 in St. Gallen zur Welt, und schon früh deutete sich ihr musikalisches Talent an. Mit zwölf begann sie, Klavier und Violine zu spielen, mit 20 erhielt sie Kompositionsunterricht bei Ernst Lévy. Beide Instrumente waren für ihr späteres Komponieren zentral: Ihr Œuvre besteht aus einer Vielzahl von Streichquartetten, Violinsonaten und Klavierwerken. Aber auch Lieder, Märchen- und Mysterienspiele sind Teil davon. Privat musste Olga Diener als junge Erwachsene bald lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Als sie 22 Jahre alt war, starb ihre Mutter, vier Jahre danach ging die Verlobung mit dem in Deutschland lebenden Industriellen Fritz Tecklenburg in die Brüche. Der Erste Weltkrieg war bereits in Gang, Reisen und Grenzübertritte waren nur eingeschränkt möglich, was auch das Führen einer Fernbeziehung erschwerte. Der unglückliche Ausgang der Verlobung bedeutete einen Einschnitt für die junge Olga Diener, nicht zuletzt auch, weil der Eheschluss für Schweizer Frauen bis weit ins 20. Jahrhundert elementar war. Zwar brauchten unverheiratete Frauen keinen Geschlechtsvormund mehr und durften, im Unterschied zu verheirateten Frauen, ein Bankkonto eröffnen, ohne die Erlaubnis eines Mannes arbeiten und allein über ihr Vermögen verfügen. Doch der gesellschaftliche Druck, einen Ehemann zu finden, blieb hoch. Unverheiratete Frauen hatten in der Gesellschaft kein hohes Ansehen, galten als gescheitert und als Last für ihre Familie.

Zur Zeit ihrer Trennung von Tecklenburg, im Jahr 1916, heiratete Olga Dieners älterer Bruder, Paul Diener, zu dem sie ein gutes Verhältnis hatte und der ebenfalls musikalisches Talent besass. Olga Diener ihrerseits unternahm mit 28, zwei Jahre nach der ersten Verlobung, einen weiteren Versuch. Dieses Mal verlobte sie sich mit dem Juristen Hermann Matter. Die Pläne für das gemeinsame Haus standen bereits, doch auch hier: kein Happy End. Matter erkrankte an der Spanischen Grippe und erlag dieser kurze Zeit später. Die gemeinsamen Verlobungsringe bewahrte Olga Diener bis an ihr Lebensende auf. Ihr Bruder brachte sie nach ihrem Tod, zusammen mit dem künstlerischen Nachlass, ins Schweizerische Literaturarchiv nach Bern.

Die Erschaffung einer eigenen Welt

So hart diese Schicksalsschläge für Olga Diener vermutlich waren, etwas Gutes hatten sie: Die Künstlerin konnte sich nun voll und ganz auf ihr Werk konzentrieren. Sie musste niemandem ein trautes Heim einrichten oder als Hausfrau dienen. Sie hatte die Freiheit, sich ihrer Musik und ihren Gedichten zu widmen. Dies auch, weil sie später mit der Haushälterin Anna Rehm eine langjährige, treue Hilfskraft fand, die sich um alle Aufgaben zu Hause kümmerte (Olga Dieners Grossneffen und Grossnichten blieb Rehm vor allem als Köchin in Erinnerung, die den besten Krautwickel servierte. Nach dem Essen war «Tante Olgi» dann gerne zu einer Partie «Halma» bereit). Zum anderen erbte Olga Diener 1928 von ihrem Vater (Gründer einer Agentur der Zurich Versicherung in St. Gallen) ein Vermögen, das es ihr erlaubte, auf eine andere Erwerbsarbeit zu verzichten.

Diese Umstände ermöglichten Olga Diener einen Freiraum, in dem sie ihre eigene Welt erschaffen konnte. Auch musikalisch. Zum Beispiel in den Kin-Spielen (op. 19, 24, 33 und 43). In dieser Werkgruppe für Klavier, welche die Komponistin zwischen 1931 und 1948 schrieb und die sie nach einem chinesischen Saiteninstrument, dem Guqin, benannte. Sie liess sich vom Geschichtenerzähler Pu Songling (1640-1715) inspirieren, der dem Instrument übernatürliche Kräfte verlieh und es von Geistern spielen liess. Olga Dieners Hang zum Mystischen und Metaphysischen zieht sich durch ihr gesamtes Œuvre. In den Kin-Spielen scheint sich ihm aber zugleich das Irdische beizumischen: Parallelwelten, zwischen denen Olga Diener nach Belieben wechselt. Die Werke sind von stürmischer, teils wahnsinniger Schönheit und nehmen immer dann eine abrupte Wendung, wenn wir es am wenigsten erwarten. Sie führen uns mit Leichtigkeit an tiefen Abgründen vorbei, halten uns die gesellschaftlichen Widersprüche der Zeit vor Augen und nehmen uns schliesslich mit in finstere Wälder, um uns hier Trost zu spenden. Olga Dieners Musik fordert unsere ganze Aufmerksamkeit und sie geht uns deshalb so nah. Ihr Freiraum wurde zum künstlerischen Freiraum, zu einem Labor, in welchem die Künstlerin ihre eigene kompositorische Handschrift entwickelte. Es ist diese Handschrift, die ihr Werk auch sechzig Jahre nach ihrem Tod für uns so interessant macht. 

Um eine eigene Welt zu bauen, musste sich Olga Diener in ihr verlieren können. Auf Aussenstehende konnte das zuweilen eine seltsame Wirkung haben. Verwandte erlebten «Tante Olgi» bei Besuchen als introvertiert, distanziert, teils als abwesend. Sie habe wenig gesagt, kaum gelächelt und an Familienfesten das Klavier lieber ihrem Bruder überlassen, der die Gäste mit seiner zugänglichen Art und seinem Improvisationsgeschick mitreissen konnte. Ihr Selbstverständnis als Künstlerin schien das nicht zu erschüttern. Ohnehin machte Olga Diener auf die Verwandten einen unerschütterlichen Eindruck. Im Gedächtnis bleiben ihre stoische Ruhe und ihre Aura, die sie vom Gewöhnlichen abhob. Die Distanz wahrte Olga Diener auch durch auffällig elegante, stets stilvolle Kleidung und durch ihr Markenzeichen: den fast perfekten Pagenschnitt, an den sich viele Verwandte noch lebhaft erinnern.

Die Familie Diener an einer Geburtstagsfeier 1961 in St. Gallen. Olga Diener in der Mitte (4. v. l.), links davon ihre Haushälterin Anna Rehm. © Diener

Die Familie Diener an einer Geburtstagsfeier 1961 in St. Gallen. Olga Diener in der Mitte (4. v. l.), links davon ihre Haushälterin Anna Rehm. © Diener

Hans Reinhart, Hermann Hesse und das Glashaus

Finden wir diese Unnahbarkeit von Olga Dieners Person auch in ihrem Schaffen? Zumindest Hermann Hesse, mit dem sie ab 1922 im Briefwechsel stand, würde das vermutlich bejahen. Dem Winterthurer Dichter Hans Reinhart schrieb er, Olga Diener verwende in ihren Versen eine «Geheimsprache», die es ihr unmöglich mache, sich der «Allgemeinsprache» der Menschen anzunähern. Auf Hesse wirkte die Dichterin wie «eingeschlossen in einem Glashaus», das sie und die Welt stets voneinander trenne. Auch Reinhart sah die Ostschweizerin «tief in die Welt ihrer Träume und Töne versunken». Er beschrieb sie als einen Geist, der in Grals-Mystik und rosenkreuzerische Esoterik getaucht sei, und sah in ihr eine «einzelgängerische und eigenwillige Künstlernatur», die sich am Bodensee völlig zurückgezogen habe.

Reinhart war sehr angetan von Olga Dieners Schaffen, und auch Hesse bewunderte trotz seiner Vorbehalte den «schönen Klang» ihrer Gedichte. Mit seinem Bild vom Glashaus dürfte er dennoch einen wunden Punkt getroffen haben. Denn Olga Dieners Werk verblieb zu Lebzeiten zum grössten Teil in ihrem eigenen Archiv und schaffte es kaum aus der eigenen Welt hinaus. Da halfen auch die Kontakte zu bekannten Persönlichkeiten aus Künstlerkreisen oder die zeitweilige Mitgliedschaft im Schweizerischen Tonkünstlerverein nichts. Von ihren 76 Kompositionen wurden zu Lebzeiten nur zwei öffentlich aufgeführt: 1929 das Streichtrio op. 12 in der Tonhalle St. Gallen und 1943 das Streichquartett op. 31 im Hotel Hecht, ebenfalls in St. Gallen. War das ein Grund, weshalb Olga Diener in Altnau, wo sie von 1933 bis 1942 lebte, Hauskonzerte organisierte? Auf den Noten zum Streichquartett op. 8 hält sie fest, die Uraufführung habe 1935 «auf Belrapeire» stattgefunden, ihrem Landhaus am Bodensee.

Auch die Veröffentlichung ihrer Gedichte verlief schleppend. Zwar wurden beispielsweise die Bände Traumspiegel (1927), Der Sonnen- und Sternegarten (1928) und Die Liebesbahn (1934) vom renommierten Zürcher Orell Füssli Verlag herausgegeben, doch die Auflagen blieben klein (zwischen 500 und 1000 Exemplaren) und der Verkauf lief nicht sonderlich gut. Zudem wurde Olga Diener vom Verlag jeweils gebeten, sich grosszügig an den Produktionskosten zu beteiligen. Als sie 1938 dem Verlag mit dem Märchenspiel Das goldene Schloss ein weiteres Werk anbot, lehnte dieser bereits ab, mit der Begründung, den «bisherigen Publikationen» sei «der Erfolg versagt geblieben» und es gäbe «nur einen sehr kleinen Kreis», der für «Publikationen dieser Art Verständnis» habe. 1943 wurden alle unverkauften Exemplare eingestampft, was die Dichterin jedoch nicht davon abhielt, den Kontakt zu Orell Füssli weiterhin zu suchen. 1950 versuchte sie es mit dem Manuskript zu Liebeslieder ein letztes Mal und verwies darauf, dass Hermann Hesse die Verse gelesen und als glühend empfunden habe. Doch selbst die prominente Rückendeckung half nichts.

Die Wiederentdeckung eines Geheimtipps

Olga Diener blieb bis an ihr Lebensende ein Geheimtipp. Das unterstreicht auch die öffentliche Gratulation, die Hans Reinhart ihr im Januar 1940 zum 50. Geburtstag in der Neuen Zürcher Zeitung widmete. Zwischen Spendenaufrufen für Soldaten – die Schweiz war inzwischen mobilisiert – begann er seine Glückwünsche mit der Bemerkung, dass wohl die wenigsten Leser von Olga Diener gehört hätten. Er bekannte sich als Bewunderer und verglich ihre Träume mit den Visionen von Novalis und Jean Paul: Wie bei ihnen würden sich bei Olga Dieners Versen Weisheit, Schönheit und Mystik vereinen. Zum Schluss wünschte er ihr mehr «Anerkennung und Verbreitung» und dies «entgegen aller Verkennung und Missachtung», die eine eigenwillige Künstlerin wie sie zu erdulden habe. Den ersten Schritt machte der Winterthurer Dichter gleich selbst: Seiner Würdigung fügte er die Gedichte Schneefall und Heilige Nacht sowie Verse aus Traumspiegel an.

Gleich daneben veröffentlichte die NZZ einen Beitrag in eigener Sache, in dem sie erklärte, weshalb sie ihre Preise anpassen musste: Der Krieg und die Mobilisierung hätten das Anzeigengeschäft geschwächt und die Rohstoffpreise erhöht. Was ging Olga Diener, als sie das las, wohl durch den Kopf? Schon wieder Einschränkungen? Schon wieder Weltkrieg? In ihrem Haus am Bodensee, wo sie während des Kriegs Soldaten Unterschlupf bot, hielt sie es nicht mehr lange aus – die Angst in der Abgeschiedenheit nahm überhand. 1942 zog Olga Diener zurück nach St. Gallen, wo sie bis an ihr Lebensende wohnte.

Dass es zu Lebzeiten von Olga Diener nicht zu mehr Veröffentlichungen kam, lag ein Stück weit wohl an der Künstlerin selbst. Sie war keine kontaktfreudige Verkäuferin ihrer eigenen Arbeit. Doch auch die äusseren Umstände spielten eine Rolle. Zum einen entschied sie sich für einen Beruf, der, wie die meisten Berufe zu dieser Zeit, Männern vorbehalten war. Frauen wählten, sofern sie durften und nicht Hausfrau werden mussten, in der Regel aus einer überschaubaren Auswahl an Berufen. Darunter Krankenpflegerin, Telefonistin, Sekretärin, Erzieherin oder Friseurin. Wer das Muster durchbrechen wollte, musste mit Gegenwind rechnen. Der Komponistin und Dichterin Olga Diener traute man von vornherein weniger zu als ihren männlichen Berufskollegen. Das zeigte sich am Verfahren zur Aufnahme in den Tonkünstlerverein, bei dem insbesondere Frauen ihre Professionalität teils aufwändig darlegen mussten. Es zeigte sich aber beispielsweise auch in Presserezensionen. Ein Journalist des St. Galler Tagblatts besprach 1929 die Uraufführung von Olga Dieners op. 12 in der Tonhalle. Er sprach von einer «unfertigen Skizze», von einem «allerliebsten Streichtrio» und einem «ungenierten Spiel mit Tönen». Das klingt ganz nach dem, was man von einem «Fräulein» zu dieser Zeit so erwartete: etwas unreif, etwas naiv.

Die zweite grosse Herausforderung für Olga Diener war ihr Geburtsjahr. 1890 zur Welt zu kommen, ist kein einfaches Los. Auf eine behütete Kindheit folgte eine Hürde nach der anderen: Zuerst der Erste Weltkrieg in ihren Zwanzigern, dann eine Pandemie, die ihr den Verlobten nahm, um 1930 mit der Grossen Depression die grösste Wirtschaftskrise der jüngeren Geschichte (Olga Diener war zu diesem Zeitpunkt 40 Jahre alt) und schliesslich kamen die Nationalsozialisten und mit ihnen der verheerende Zweite Weltkrieg. Als dieser endete, war Olga Diener bereits 55 Jahre alt. Zwar traf es bei fast all diesen Katastrophen die umliegenden Länder Europas härter als die Schweiz. Aber gerade in einem kleinen Land wie der Schweiz läuft nicht mehr viel, wenn die Grenzen einmal geschlossen sind oder die Nachbarstaaten in eine Krise schlittern. Die Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Kultur können Künstlerkarrieren ausbremsen, ihren Start verunmöglichen oder sie abrupt beenden.

Besonders die von Frauen. Für sie kam hinzu, dass sich die verkrusteten, nach Geschlecht getrennten Berufsbilder erst mit der Frauenbewegung in den 1970er-Jahren allmählich auflösten. Damit stiegen die Chancen, dass die Werke von missachteten, teils bereits verstorbenen Künstlerinnen entdeckt würden. Im Fall von Olga Diener dauerte es noch etwas länger. Nach ihrem Tod 1963 lagen ihre Noten und Verse jahrzehntelang unbeachtet im Literaturarchiv in Bern. Erst Anfang der 2000er-Jahre grub die St. Galler Schriftstellerin Ursula Riklin-Lorenz das Werk aus und liess 2004 im Lyceumclub St. Gallen mehrere Gedichte, Lieder sowie zwei Kompositionen (op. 22 und op. 24) von Kornelia Bruggmann (Stimme) und Dominik Blum (Klavier) uraufführen. Olga Diener war nun wiederentdeckt. Verschiedene InterpretInnen, SchauspielerInnen und VeranstalterInnen haben ihr Werk seither aufgegriffen, wobei insbesondere die Thurgauer Pianistin Simone Keller hervorzuheben ist. Sie ergriff immer wieder die Initiative, brachte Olga Dieners Kompositionen ins Schweizer Radio und Fernsehen SRF, auf Konzertbühnen und veröffentlichte Tonträger.

Genau hier setzt olgadiener.org an. Unsere Recherchegruppe hat zum Ziel, die Geschichte der Wiederentdeckung Olga Dieners fortzuschreiben. Hermann Hesse sah sie in einem Glashaus eingeschlossen. Wir möchten die Tür zu diesem Glashaus Stück für Stück öffnen, um das, was drin ist, der Welt zugänglich zu machen. Dazu gehören Olga Dieners Kompositionen und Gedichte. Dazu gehören aber auch ihre Biographie sowie ihre Lebensumstände. Für uns ist klar: Diese Künstlerin blieb zu Unrecht unentdeckt und wir möchten dafür sorgen, dass ihr eigenwilliges und zeitloses Werk den Weg auf die Bühne findet. Auch sechzig Jahre nach ihrem Tod gilt: Lieber spät als nie.

Olga Diener in ihrem Landhaus «Belrapeire» in Altnau TG, um 1940 © Diener

Olga Diener in ihrem Landhaus «Belrapeire» in Altnau TG, um 1940 © Diener